Bauernblatt
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Kieler Nachrichten
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Pferd + Sport Ausgabe 6-10
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Presseeinladung 2010
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Pressemitteilung 2010
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EZ 18.05.10 CSI Altenhof.pdf
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Artikel aus der Eckernförder Zeitung vom 19.10.2009 als PDF Datei zum download
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Förderverein gegründet - Termin 2010 steht (SHZ Artikel)
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Zucht und Sport im Einklang (KN-Artikel)
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Altenhof bietet wieder ideales Reitsport-Ambiente

Über 1200 Nennungen für das dreitägige Turnier - Ansturm aus Dänemark

Altenhof ­ Seinen guten Ruf verdankt das internationale Springturnier (CSI) im Schlosspark von Altenhof vor allem seinem Ambiente. Das herrliche Gelände der Familie von Bethmann-Hollweg, seit Jahrzehnten Gastgeber und Unterstützer der Traditionsveranstaltung, bietet auch am kommenden Wochenende ideale Bedingungen für den perfekten Auftritt im Dressurviereck, die Präsentation der Fohlen vor großer Kulisse und natürlich für rasanten Springsport. Über 1200 Nennungen liegen laut Turnierchef Dietrich Lindenau für die 28 Prüfungen des dreitägigen Reitturniers in Altenhof vor. Zwei Dutzend seien es für das neunte Altenhofer Fohlen- championat. Für die hochkarätigsten Springen, den Großen Preis (S**-Springen mit Stechen am Sonntag ab 15.30 Uhr) und die zweite Qualifikation für die Springsportserie Holsteiner Schaufenster am Sonnabend ab 15 Uhr (S*- Springen) sind es bisher 45 beziehungsweise stolze 115 Nennungen. Vor allem aus dem benachbarten Dänemark sei der Ansturm groß. Der ausländische Reiternachwuchs überrennt uns fast, wir sind sehr zufrieden", betonte Lindenau, der mit der von ihm organisierten Springsportserie "Holsteiner Schaufenster" insbesondere den reiterlichen Nachwuchs ansprechen will. Mit Bundeschampionats- Qualifikationen für fünf- und sechsjährige Springpferde, für fünf- und sechsjährige Dressur-Ponys, Sichtungen für die Deutschen Jugend- meisterschaften Pferde und Ponys und einer Qualifikation für die Dressurserie "Young Horses Classics" (S-Niveau) hat Altenhof die meisten Sichtungs- und Qualifikationsprüfungen von allen Reitturnieren im Land, wie der Geschäftsführer des Pferdesportver- bandes, Dieter Stut, erklärte. jem

Kieler Nachrichten, 5. Juni 2008


CSI in Altenhof verspricht großen Sport

Ländlich-familiär geprägtes Reitturnier steigt vom 6. bis 8. Juni im Schlosspark

Altenhof ­ Auf einem der schönsten Turnierplätze im Land, im Schlosspark von Altenhof, wird vom 6. bis 8. Juni das CSI-Altenhof ausgetragen. Mit der Springsportserie "Holsteiner Schaufenster", Qualifikationen für die Dressurserie Young Horses Classic, Wertungen für das Bundeschampionat, Großem Preis (S**-Springen mit Stechen) und dem Altenhofer Fohlenchampionat werden einige Leckerbissen geboten. Schirmherr der ländlichfamiliär geprägten Veranstaltung ist Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher. "Wir wollen die Nachwuchsreiter gezielter erfassen und ihnen mit dem Holsteiner Schaufenster (S*-Springen, d. Red.) den Sprung in den großen Sport erleichtern", skizzierte Turnierleiter Dietrich Lindenau gestern bei einer Pressekonferenz die Absichten der Organisatoren. Er ärgerte sich allerdings, dass zeitgleich ein großes Reitturnier in Thaden stattfindet: "Wir konkurrieren um die Starter. Der Landesverband nimmt uns nicht richtig mit." Traditionell bietet Altenhof viele attraktive Prüfungen im Dressurviereck, darunter die Qualifikationen für die Dressurserie Young Horses Classic (YHC). "Die punktbesten Acht der Serie starten erstmalig im Kürfinale der Baltic Horse Show in Kiel, bevor es zur Endausscheidung in Elmshorn geht", erklärte Serieninitiator Jürgen Böck- mann (Pinneberg). Qualifikationen für das Bundeschampionat der sechsjährigen Spring-, der fünfjährigen Dressurpferde sowie der fünfund sechsjährigen Dressurponys sind weitere Highlights. Traditioneller Höhepunkt ist der "Große Preis" am Sonntag, ein S**-Springen mit Stechen, dotiert mit 5000 Euro. Ein Goldbarren im Wert von 2000 Euro winkt dem Gewinner. I-Tüpfelchen ist das von den Holsteiner Jungzüchtern des Körbezirks Rendsburg-Eckernförde organisierte neunte Fohlenchampionat. Am Freitag findet zwischen 16 und 18 Uhr die Vorrunde statt. Der Championatssieger wird aus den besten sechs Fohlen am Sonntag gekürt. jem

Kieler Nachrichten, 29. Mai 2008


Beim CSI-Turnier die Jugend mehr fördern

Organisator Lindenau empfing Vertreter der Zuchtverbände

Altenhof ­ Im Vorfeld des diesjährigen Großen Preises von Altenhof traf sich Dietrich Lindenau, Hauptorganisator des Reitturniers, gestern mit Vertretern verschiedener Zuchtverbände sowie dem Hausherrn von Gut Altenhof, Felix von Bethmann Hollweg. Ein Ergebnis der Gespräche war, dass in Zukunft die Jugend und der Breitensport während des CSI mehr gefördert werden soll. "Wir können mit unserem ländlichen Turnier und den vergleichsweise bescheidenen Preisgeldern nicht mit großen Reitturnieren wie beispielsweise dem Hamburger Derby konkurrieren", sagte Dietrich Lindenau. Das habe auch wirtschaftliche Folgen: "Seit Jahren schreiben wir eine schwarze Null", so der Organisator, und "es bewegt sich nichts." Der Große Preis von Altenhof stagniere. Lindenau möchte eine neue Nische für das Turnier finden ­ dabei sollen ihm die Zuchtverbände helfen. Denn: "Wer sich beim CSI beteiligt, ist ein potenzieller Kunde der Zuchtverbände." Dieser Einschätzung Lindenaus stimmten Jan Lüneburg, Vorsitzender des Zuchtverbands Holsteiner Pferde, Hans-Werner Paul, ehemaliger Vorsitzender des Trakehner Zuchtbezirk Schleswig-Holstein/Hamburg, sowie Hans-Heinrich Stein, Vorsitzender Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg, zu. Wie Lindenau sahen sie eine Chance für das CSI in der Verknüpfung großer Namen, die in Altenhof junge Pferde einem interessierten Publikum zeigen könnten, mit einem Angebot, das sich an junge Reiter richtet. "Von hier könnten sie eine Schleife mit nach Hause nehmen", sagte Lüneburg, dessen Verband rund 7000 Stuten vertritt. Das Turnier sei professionell in Anforderungen und Ausstattung, die Abwesenheit ganz großer Namen würde den Jungen ermöglichen, Erfolge zu erzielen. win

Eckernförder Nachrichten, 22. Mai 2008


Altenhof - ?Wer ist Simone Kröger??, fragte sich mancher: Kein unbeschriebenes Blatt, aber unbekannt genug ist die 19 Jahre junge Siegerin des Prix St. Georges von Altenhof. Die auszubildende Automobilkauffrau aus Winsen verdrängte mit ihrem zehn Jahre alten Hannoveraner Wallach Centre Court die Siegerin aus 2005, Sina-Christin Josten aus Lieth, im Sattel ihres 18 Jahre alten Trakehners Dernier Cri auf Rang zwei.

?Die Qualität war da - an der Spitze und in der Breite?, fasste Dressurrichter Dr. Alexander Busse (Schenefeld) die Leistungen im Dressurviereck auf dem Schlossgelände von Altenhof zusammen. Das starke Niveau spiegelte sich in den Noten: mit 65 Prozent kann auf regionalen Turnieren normalerweise ein Sieg in einer S-Dressur erritten werden. Im Altenhofer Prix St. Georges reichte es mit der Punktezahl nicht mal für eine Platzierung. Das bekam Karin öljemark zu spüren: Die Profireiterin aus Groß Vollstedt stellte den herrlichen Schimmel Ricardo da Silva zurückhaltend aber solide vor. Sie machte zwar einige Fehler, hatte aber viele Höhepunkte. ?Es piano angehen zu lassen, reichte in dem Starterfeld nicht?, urteilte Busse.

Vier S-Dressuren standen an drei Tagen auf dem Programm, davon zwei am Sonntag - der Prix St. Georges und die Qualifikation für die Dressurserie Young Horse & Classic mit Finale im Dezember in Elmshorn. Diejenige, die es sich nicht nehmen ließ trotz enormer Hitze zwei mal mit dem gleichen Pferd in beiden Wettbewerben anzutreten, war die Prix St. Georges-Gewinnerin aus 2006 (damals mit Waldano), Julia Mestern aus Neritz. Im Sattel von Floggensees Ducati schaffte sie es beide Male in die Platzierung. In der Young Horse & Classic wurde sie hinter Kollegin Alexandra Bimschas aus Neumünster Zweite. Bimschas hat übrigens einen außergewöhnlichen Hattrick gelandet: die Dänen-Stute Roska ist das dritte Pferd, das die Partnerin des Bereiters Rainhard Nielsen für die Dressurserie qualifiziert hat.

Auf die Prix St. Georges-Gewinnerin Simone Kröger warten jetzt die Deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter Ende Juli, für die sie sicher qualifiziert ist. Die Vize-Landesmeisterin, deren unter der Regie der bekannten Dressurreiterin von Sarah Garahyi selbst ausgebildetes Pferd enorme Stärken in den Serienwechseln zeigte, war zu Recht zufrieden: ?Mit so einem Erfolg kann ich gelassener an höhere Aufgaben heran gehen?, sagte die 19-Jährige, die am Sonnabend bereits Zweite in der S4 wurde.


Altenhof - Um die Turniere im Land zukunftsfähig zu machen, müssen neue Wege gegangen werden. Denn die Finanzkraft der veranstaltenden Vereine, die Bereitschaft zum Ehrenamt sowie die Gaben der Sponsoren sind begrenzt. Der ?Macher? von Altenhof, Dietrich Lindenau, versucht, das CSI auf dem Schlossgelände am Leben zu erhalten. Dazu wählt er ein Modell, das sich zum Beispiel im Vielseitigkeitssport bewährt hat: Die Gründung eines Fördervereins.

Der Reitsport boomt nach wie vor, aber Geld wird knapp, Sponsoren weniger und das Engagement im Verein schwindet. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) sieht dunkle Wolken am Horizont und im Land hat man längst zu spüren bekommen, was für Auswirkungen demographische Entwicklung, wirtschaftliche Zwänge und geringe Firmendichte auf die Reitturniere haben: ?Es wird immer schwerer, eine Veranstaltung kostendeckend auf die Beine zu stellen?, sagt Lindenau. Immerhin hat Altenhof ein Budget von 60.000 Euro - und weniger als 20 Prozent davon werden durch die Nenngelder der Reiter gedeckt.

Damit das 58ste Altenhofer Turnier nicht das letzte war, muss gehandelt werden: ?Und das kann nicht auf Vereinsebene geschehen?, weiß der Turnierchef. Der RuFV Gettorf/Eckernförde/Dänischer Wohld ist Ausrichter, denn dass ein Verein federführend ist, fordern die Statuten aus versicherungstechnischen Gründen. ?Aber Helfer aus den Vereinen zu finden, ist generell mühsam - es rücken kaum junge Leute nach?, bedauert Lindenau, worunter alle leiden. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht und der ?Förderverein Altenhof? gegründet, der nach Lindenaus Vorstellung eine Kooperation mit dem RuFV eingehen könnte. ?Jeder kann sich nach seinen Möglichkeiten projektgebunden einbringen, finanziell oder mit Manpower.? Dass die Idee Zukunft hat, zeigt beispielsweise der Förderverein für das Vielseitigkeitsreiten. ?Das ist zeitgerecht?, betont Lindenau.


Young Horse & Classic
Die besondere Dressurserie für die Stars von Morgen

?Horse & Classic? heißt es beim CSI Altenhof: die Dressur-Serie macht Station auf dem Schlossgelände. Auf S-Niveau geht es für Nachwuchspferde auf der Jagd nach Punkten fürs Finale zur Sache.

Nicht nur die Springsportserie ?Holsteiner Schaufenster?, auch die Dressur-Serie ?Horse & Classic? hat eine von sechs Qualifikationen beim CSI-Altenhof: Am Sonnabend, 14 Uhr, gehen im Rahmen der Young Horse Trophy (YHC ) 19 Reiter mit sieben- bis neunjährigen Reitpferden an den Start einer Dressurprüfung Klasse S. Die YHC ist Element der ?Horse & Classic?, die außerdem das beste drei- und vierjährige Nachwuchspferd in einem Reitpferdechampionat sucht, sowie in einer Grand Prix-Tour einen Champion ermittelt.

Zugelassen für das Finale im Dezember in Elmshorn, das durch ?Highlights aus den größten Musicals? perfekt in Szene gesetzt werden soll, sind die jeweils drei Besten aus allen Qualifikationen. Unter anderem Alexandra Bimschas, lange Jahre in Borgstedtfelde beheimatet und jetzt auf der Anlage von August-Christian Horn in Neumünster (mit Wito Corleone zweite auf der Qualifikation in Behrendorf), sowie die Chefin des Trakehner Verbandes, Petra Wilm (mit King Arthur Siegerin aus Tasdorf), setzen auf die besondere Serie, die dem Pferde-Nachwuchs eine Chance bietet.


Altenhof - Dicht drängen sich die Menschen seit sieben Jahren um den Hauptplatz, um jeden Galoppsprung der possierlichen Fohlen mitzubekommen. Manch Kenner steht am Rand. V viele aber freuen sich einfach nur an dem lebendigen Auftritt der kleinen Vierbeiner, die seit dem Jahr 2000 freitags im Rahmen des ?Altenhofer Fohlenchampionats? ihre Vorrunde austragen und am Sonntag den hübschesten der Hübschen ermitteln.

Doch was wird aus den kleinen Stars, die von einer fachkundigen Jury ?nach Tagesform? bewertet werden, wie Ulli Behr, Vorsitzender der mitorganisierenden Jungzüchter aus Rendsburg-Eckernförde, betont. Ihre Züchter, das ist mit einem Anruf beim Holsteiner Verband schnell zu ermitteln, ?die seit dem ersten Championat ein Siegerfohlen hatten, züchten immer noch?, gibt Götz Hartmann Auskunft. Der Virus hat sie also nicht losgelassen.

Für viele einige endet die Freude an einem ?guten Zuchtprodukt?, wie die Fachleute sagen, zumindest vorerst mit dem Verkauf des Fohlens - bis die Tiere einige Jahre später im Sport oder in der Zucht wieder auftauchen. ?Es ist schwer, den Werdegang nachzuvollziehen, besonders wenn sie ins Ausland gehen?, erklärt Götz Hartmann. Für den einzelnen Züchter verliert sich die Spur manchmal ganz. Romy Baacke aus Sehestedt zum Beispiel, deren Fohlen von Castellini im Vorjahr gewann und über die Fohlenauktion des Holsteiner Verbandes nach Berlin verkauft wurde, weiß nichts über die mittlerweile ein Jahr alte Stute. In diesem Jahr hat sie übrigens erneut ein Stutfohlen aus der selben Mutter (Galatea) dabei, dieses Mal ist es von Almoretto.

Frauke und Heinz Mai (Klein Vollstedt) siegten 2001 und 2002 mit Fohlen von Carpaccio und Aljano. Dieses Jahr stammt ihr neuer Nachwuchs von Corrado ab, ist aber gerade erst geboren und damit zu jung für eine Teilnahme. Die beiden Sieger haben sie über die Auktion verkauft, das Carpaccio-Sutfohlen ging in die Schweiz. ?Wir haben seitdem nichts mehr gehört und bedauern das.? Bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung haben die Züchter geforscht, was aus dem Aljano-Sohn geworden ist - kein Ergebnis. ?Er ist wohl ins Ausland gegangen?, sagt Frauke Mai. Sie würde sich wünschen, dass die Daten der Pferde irgendwo erfasst würden. ?Es ist für einen Züchter interessant und wichtig zu erfahren, was aus den Tieren wird?, betont sie. Susanne Blötz aus Felm weiß, was mit dem Hengstfohlen von Carry geworden ist, das ihr Mann Ronald und seine inzwischen verstorbene Frau Petra gezogen haben: ?Der Hengst ist mittlerweile ein Wallach, hatte eine langwierige Hufverletzung, ist jetzt aber wieder gesund und in der Springpferdeausbildung für den Turniersport.?

Die Jury, die gestern in der Vorrunde 30 Fohlen zu bewerten hatte, hat es übrigens nicht ganz leicht: ?Die Fohlenbrenntouren mit Bewertung beginnen erst im Juli, das heißt, es gibt noch keine Vergleichswerte?, erläuterte die Pressesprecherin des Verbandes, Donata von Preußen. Am Sonntag wird es unter den ersten, die sich dieses Jahr präsentiert haben, einen Sieger geben. Der wird ab 14.45 Uhr auf dem Hauptplatz gekürt - und die Zuschauer werden sich dicht drängen, um nichts zu verpassen.


Altenhof - Die Karten wurde neu gemischt, als es am Sonntag ins Finale des achten Fohlenchampionats von Altenhof ging. Sieben Youngster hatten es mit einer Traum-Note von 8,2 und besser aus der Vorrunde am Freitag auf den Endring geschafft. In Bestform zeigte sich der vier Wochen junge Lorentin I-Sohn von Achim Herrmann aus Osterby.

Sie hatten Charme, aber auch Klasse -und sie begeisterten: vier Stut- und drei Hengstfohlen zeigten sich auf dem Ring der besten Sieben, um bei hochsommerlichen den Champion unter ihnen zu ermitteln. Wem die Hitze nicht zu schaffen machte, war klar im Vorteil, doch einem hervorragenden Gebäude kann auch die prallste Sonne nichts anhaben. Aber - ?Tagesform entscheidet - es ist alles noch einmal durchgemischt worden?, erläuterte der Zuchtleiter des Holsteiner Verbandes, Dr. Thomas Nissen, dem Publikum.

Der Sieger von Freitag, ein auffällig gezeichneter, wunderschöner Fuchshengst von Cassiano, der älteste im Bunde und sehr gut genährt, zeigte sich konstant selbstbewusst. Er wurde zwar nicht der Champion 2007, aber auch ein zweiter Platz mit dem Jury-Urteil ?so, wie wir uns einen Holsteiner vorstellen?, ist eine tolle Leistung. Züchter Ronald Blötz aus Felm zeigte sich verdient stolz: ?Den behalte ich, von so einem Pferd trennt man sich schwer.? Blötz hatte übrigens im ersten Jahr des Wettbewerbs, 2000, das Siegerfohlen - einen Hengst von Carry, der eine Springsport-Laufbahn nimmt.

Der Schönste von Altenhof ist in diesem Jahr ein Lorentin I-Sohn, den Achim Herrmann aus Osterby gezogen hat. Bereits im Vorjahr rangierte eine Vollschwester zu dem Fuchs unter den besten sechs. ?überragender Typ?, attestierte die Jury. Richter Fritz von Blottnitz bescheinigte dem jungen Pferd blendende Zukunftsaussichten. Besondere Ehre wurden den Züchtern zuteil, da Schirmherr Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, den Siegerteller persönlich überreichte. Wie der Nachwuchs sich macht, wird - wenn die Tiere den Besitzer wechseln - übrigens vorerst unter Umständen nicht leicht nachzuvollziehen sein. Erst im Alter von sieben/acht Jahren können die Pferde im ?großen? Sport frühestens wieder auftauchen. 



Holsteiner-Schaufenster, Springsportserie, Forum, Workshop